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STYRIA investiert in grüne, selbstproduzierte Energie durch die Installation von 1092 Solarmodulen auf dem Dach der Druck Carinthia in St. Veit. Dies ermöglicht eine jährliche CO2-Einsparung von 90 Tonnen und die Versorgung von bis zu 80 Einfamilienhäusern mit Energie. Das Projekt umfasst auch zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge und wurde in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen umgesetzt.

Durch diese bedeutende Investition geht STYRIA konsequent den Weg der grünen, selbstproduzierten Energie - eine wegweisende Entscheidung, die nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch Ihre Zukunft sichert.

Für Wolfgang Seidler, den Mitgeschäftsführer von Sonnenkraft, hat dieser Auftrag eine besondere Bedeutung. Die Kärntner Firma in St. Veit an der Glan stellt täglich etwa 3000 Module her, die in die ganze Welt exportiert werden. Laut Seidler handelt es sich um eine regionale Lösung für die Nachbarn, eine beeindruckende Referenzanlage und zweifellos um einen der bedeutendsten Aufträge für ihr Unternehmen.

Auf einer Fläche von rund 1800 Quadratmetern installiert derzeit das Elektrotechnik-Unternehmen Wischer aus Wolfsberg in Zusammenarbeit mit dem Großhändler Holter aus Wels und dem Installationsbetrieb Pletz aus Bad St. Leonhard genau 1092 Solarmodule von Sonnenkraft, einem Unternehmen in St. Veit an der Glan. Die Projektbeteiligten sind ausschließlich heimische Firmen, die das Vorhaben der Druck Carinthia von der Produktion über die Montage bis zur Inbetriebnahme unterstützen. Dies stellt ein Musterbeispiel für regionale Wertschöpfung dar. Nicola Kasakoff, Geschäftsführer des Styria Facility Managements, merkt an: "Zudem erhielten wir beim Anbringen der Module Unterstützung von einem nahegelegenen Transportunternehmen."

Markus Sackl (2. von rechts) von der STYRIA mit den Projektpartnern der heimischen Unternehmen Holter, Sonnenkraft, Wischer und Pletz in der Produktion der Druck Carinthia in St. Veit

In einem bemerkenswerten Projekt, bei dem die Druckerei eine erhebliche Fläche nutzt, wird in der Lage sein, einen bedeutenden Anteil ihres Energiebedarfs durch eigene Erzeugung zu decken. Die Produktion erfordert eine beträchtliche Menge Strom, der hauptsächlich tagsüber benötigt wird, wenn die Energie aus erneuerbaren Quellen, wie der Sonne, stammt. Dies führt zu einer jährlichen Einsparung von 90 Tonnen CO2. Zusätzlich kann die Anlage mit einer Spitzenleistung von bis zu 400 Kilowatt im Jahr etwa 80 Einfamilienhäuser mit Energie versorgen.

Ein weiterer Aspekt des Projekts sind zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Planung und Durchführung dieses Projekts wurde maßgeblich von Kevin Pletz und seinem Team aus dem Lavanttal geleitet. Seit Februar 2023 sorgen sie dafür, dass alles reibungslos verläuft, sowohl bei der Konzeption der Anlage als auch hinsichtlich der Einreichung, Förderungen und Sicherheitsaspekte. "Uns war es wichtig, die Logistik schlank zu halten, da uns das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt." Derzeit sind etwa vier Mitarbeiter des Elektrotechnik-Unternehmens Wischer damit beschäftigt, die über 1000 Module auf dem Dach zu installieren, entsprechend zu verkabeln und die Wechselrichter zu montieren. Eine Herausforderung dabei ist die ungewöhnliche Neigung des Daches, die architektonisch hervorsticht. "Aber auch das haben wir erfolgreich bewältigt", betonte Firmenchef Andreas Wischer.